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Baustopp in de Borngass

Uraufgeführt 2024, geschrieben von Anne Reinwand, Regie Anne Reinwand/Werner Hackenspiel

Baustopp in de Borngass

Baustopp in de Borngass1962 - Wildsachsen ist noch eine eigenständige Gemeinde mit Bürgermeister und eigenem Gerichtsstand. Die Bewohner leben vorwiegend als Selbstversorger und gehen der Landwirtschaft entweder haupt- oder nebenberuflich nach. Die Einwohnerzahl liegt irgendwo zwischen 405 und 458 Personen. Wildsachsen war also noch sehr klein und hatte nur knapp ¼ der heutigen Bevölkerung.

Die Wildsächser haben 1960 einen neuen Brunnen im Hollerbach gebohrt und mit den Vorbereitungen für den Bau der ersten Wasserleitung im Ort begonnen. Sie hatten einfach keine Lust mehr, mühselig das Wasser aus dem Laufbrunnen zu holen. 1962 sind die Wildsächser mittendrin im Bau Ihrer Wasserleitung… die Arbeiten ziehen sich allerdings bis ins Jahr 1963 hin.

Ob die Ereignisse aus unserem Stück etwas damit zu tun haben, dass das so lange gedauert hat? Alles reine Spekulation… Alles beginnt mit einem wichtigen Fund, den unser Hauptprotagonist Karl in der Borngass‘ beim Verlegen der neuen Wasserleitung macht. Ab da hat er nur noch seinen wichtigen Fund im Kopf und in der Borngass‘ kommt es zum „Baustopp“. Die Wildsächser sind reichlich aufgeregt und versuchen das Rätsel zu lösen, was mit allerhand Irrungen und Wirrungen einhergeht... und dann ist da ja auch noch die Sache in Kuba…

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Die graugrüne Kellerassel

Uraufgeführt 2022, geschrieben von Frank Röttcher, Regie Frank Röttcher

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Die Graugrüne Kellerassel

Es war am 22. November im Jahr 1772, als Wildsachsen weit über seine Grenzen hinaus, ja sogar weltweit, in die Geschichtsbücher einging. In den Erzgruben Wildsachsens findet der amerikanische Wanderarbeiter Boarstiff Piston die „graugrüne Kellerassel“. Hinter dem eigenartigen Namen steck ein Juwel, das noch immer Seinesgleichen sucht. In dem 4.242 Karat großen (und damit immer noch weltweit mächtigsten) Diamant, kann man bei bestimmten Lichteinfall die Silhouette einer von leichtem hellgrau bis mattgrün glänzenden Kellerassel erkennen. Der Edelstein ist natürlich direkt nach dem Fund in den Besitz des Herren zu Eppstein übergegangen und ist seither ein Teil seiner Kronjuwelen und Dauergast in den renommiertesten Museen und Ausstellungen der Welt.

Zum 250 Jahrestag dieses fulminanten Fundes soll eine zweiwöchige Sonderausstellung im Heimatmuseum in Wildsachsen organisiert werden.

Wolfram März -der Vorsitzende des Heimatvereins- hat über Wochen ein ausgeklügeltes Sicherheitspaket, dass keinerlei Lücken aufweist und absolut wasserdicht ist, aufgestellt und die Verantwortlichen für die Kronjuwelen von der Machbarkeit der Ausstellung überzeugt.

Selbstredend ist es ein mächtiges Unterfangen, ein derart prominentes Schmuckstück sicher einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Als der große Tag gekommen ist, passiert das Unmögliche. In Anwesenheit eines handverlesenen Fachpublikums und im Scheinwerferlicht der weltweiten Presse sollte der Riesendiamant enthüllt werden.

… WEG!

Die graugrüne Kellerassel ist gestohlen!

Nachdem sich das Chaos gelegt und Inspektor Klosuff aus Hofheim alles unter Kontrolle bekommen hat, geben sich wilde Verdächtigungen, saubere Ermittlungsarbeit und düstere Verschwörungs-theorien die Klinke in die Hand.

Wer nun tatsächlich hinter der zutiefst abscheulichen Tat steckt …?

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Tod im Beichtstuhl

Uraufgeführt 2019, geschrieben von Armin Mahr und Sonja Röttcher, Regie Frank Röttcher

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Geiseldrama am Seyenbach

Uraufgeführt 2015, geschrieben von Armin Mahr und Sonja Röttcher, frei nach dem Roman "Geiseldrama in Dribbdebach" von Frank Demant, Regie Armin Mahr.

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2013 - Romani ite domum - Römer macht eusch haam

Uraufgeführt 2013, geschrieben von Sonja Röttcher, frei nach den Comics von Asterix & Obelix, Regie Frank Röttcher

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Der (oder das) Laster mit dem Apfelwein

Uraufgeführt 2011, geschrieben von Sonja Röttcher, frei nach dem Roman "Das Whiskyschiff", Regie Frank Röttcher

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Das Licht geht aus in Hofheim

Uraufgeführt 2009, nach dem Stück von Erika Schreiweis Das Licht geht aus in Tudichum

Die kleine Petra vom Lande geht auf den Weihnachtsmarkt in Hofheim um sich umzusehen, denn als armes Kind hat sie gerade einmal 10 Cent dabei. Dabei kann sie ihr Glück gar nicht fassen, als sie einhundert Euro, als zehntausendste Besucherin, gewinnt und alles auf dem Markt ausgeben soll. In der Stadt wird Petra jedoch von allen Leuten von oben herab behandelt. Dabei sucht sie doch nur das Beste, was sie sich für Geld kaufen kann.

Als ein alter Krämer mit selbstgemachtem Baumbehang, Spielzeug, Pfeffernüssen, Christbaumkerzen und einem kleinen, unansehnlichem Fichtenbaum in seinem klapprigen Handwagen auf dem Markt erscheint, wird er von den Stadtbewohnern verhöhnt, verspottet und aus der Stadt gejagt. Mit dem wohlgemeinten Wunsch, die Leute sollten mal Zeit finden, sich auf anderes als einen dicken Geldbeutel zu besinnen, verlässt der Krämer die Stadt.

Plötzlich fällt der Strom aus und Petra rückt in das Zentrum des Geschehens, denn sie hat sich das Beste von ihrem Geld gekauft, was sie sich vorstellen konnte: Den kleinen Fichtenbaum mit ganz vielen Christbaumkerzen dran. Denn sie hatte den Krämer getroffen und ihm all seine Sachen abgekauft, besonders da er so schöne Spielsachen für ihre Geschwister hatte und sie hatte auch Mitleid mit ihm.

Alle merken nun, dass es manchmal gerade die kleinen Dinge sind, die Menschen zueinander bringen und nicht Luxus, Geld und Glamour. Nicht mit elektrischer Beleuchtung, den erlesensten Früchten und teuersten Weinen, sondern mit echten Kerzen, einem kleinen und hässlichen Weihnachtsbaum wird der Weihnachtsmarkt dann so richtig gemütlich und die echte Weihnachtsstimmung hält Einzug.